Freitag, 27. Dezember 2013

Irgendwie ist es okay, dass nichts mehr gut läuft. Ich bin nicht wirklich traurig. Nur leer.
Mein Gewicht kann ich halten, aber glücklich bin ich damit nicht.

Ich bin wütend auf Sie und auf M. So wütend. Ich vermisse M.
Ich hasse Sie. Und M hasse ich auch.

Über's Wochenende bin ich bei meinem Freund, ich hab Angst, ich kann das nicht. Meine Eltern sind soweit weg. Komisch dass sie mir jetzt aufeinmal fehlen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Es tut mir leid, dass ich nichts mehr geschrieben habe, aber es war alles ein ziemliches Chaos, das Essen ist glaube ich gerade das kleinste Problem.
Bei meiner Oma hats gebrannt und jetzt ist die ganze Familie bei uns, es ist ein riesiger Schaden.
Trotz allem wünsche ich euch allen frohe Weihnacht <3


Montag, 23. Dezember 2013

Mich macht es einfach so wütend, da erlaubt man sich einmal was und sofort muss man dafür bezahlen. Ich hasse es. Nur wegen dieser scheiß Pizza. Nur weil ich einmal normal sein wollte.
Hallo 60kg.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Gute Laune Post

Meine Panik von gestern war ziemlich unbegründet, habe das Gewicht gehalten, ich weiß das ist nichts auf das man unbedingt stolz sein muss, aber es ist okay. Und ich komm damit klar.
Ich sehe eine Veränderung an mir und ich fühle mich körperlich gut. Wieder Yoga zu machen und mich gesünder zu ernähren tut einfach gut. Es macht mich glücklich mich mit Ernährung und Sport zu beschäftigen, auch wenn ich nicht weiß wo mich das wieder hinführen will.
Mein Ziel sind ca. 55-57kg aber das Gewicht ist eigentlich nicht das ausschlaggebende, ich will mich wohl fühlen in meinem Körper.
Heute bin ich sehr optimistisch und habe eine gesunde Meinung, ich weiß dass, das meistens nur für ein paar Stunden hält und danach meine Gedanken sich wieder nur mit Hungern, Fressen und Kotzen beschäftigen.
Heute Nacht übernachte ich bei meinem Freund. Ich wünsche euch einen wundervollen 4. Advent.
xoxo, Vodka


Samstag, 21. Dezember 2013

Achtung Trigger.

 Eigentlich bin ich kein Mensch der solche Bilder postet. Aber ich muss mich motivieren. Um durchzuhalten, damit auch andere meinen Erfolg sehen. Damit ich euch nicht enttäusche und meine Haut noch mehr zerstöre. Es tut mir Leid.

Unnütz und fett.
Heute Morgen waren es erstaunliche 59,4kg. Jetzt habe ich Angst vor der Waage, ich habe das Gefühl viel zu viel gegessen zu haben. Das macht mir so Angst. Ich muss Sport machen. Viel mehr. Und es gibt auch noch Abendessen. Oh Gott.

Meine Mutter: "Du hast abgenommen, stimmt's" (total schnippischer Ton, der mich vor Zorn beinahe explodieren lassen hat"

Ich habe auch mal wieder 30 Minuten Yoga gemacht, das tat echt gut. Vielleicht bringts mir ja was.
Erbrochen habe ich heute leider auch, sowie die letzten 3 Tage... das sollte nicht passieren dürfen.
So Angst.

Mein Freund will mich glaube ich gar nicht wirklich sehen. Ich weiß dass es wahrscheinlich nicht so ist, aber so nehme ich es einfach wahr.

Freitag, 20. Dezember 2013

Heute Morgen 60,0kg jetzt gerade 60,3kg. Eigentlich gut, ich will unbedingt weit unter 60. Ich will glücklich sein.
Eben ist mir zum Ersten Mal bewusst geworden, dass ich wieder in meine alten Gewohnheiten zurückfalle. Ich habe Angst zu trinken.
Demnächst soll ich mich mit einer Freundin treffen, sie ist magersüchtig, so wie ich früher und unsere Mütter sind gut befreundet und wollen, dass wir mal darüber reden. Ich freue mich zwar, aber ich hab auch ein bisschen Angst. Wir haben gerade zu Gewicht getauscht seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Wahrscheinlich haben wir beide Angst was wir voneinander denken werden.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Eigentlich war ich heute bei 59,9kg. Aber ich habe heute eingermaßen viel gegessen und sehr viel getrunken. Als ich mich auf die Waage gestellt habe gerade eben waren es dann 61,1kg. Ich weiß dass ich noch über 1 Liter Wasser in meinem Körper habe, aber ich habe Angst, dass ich bis morgen nicht richtig aufs Klo kann und mir das mein Ziel versaut. Sehr dumm ich weiß. Falls das der Fall sein sollte werde ich mich morgen nicht wiegen und fasten. Oder unter 200kcal bleiben. Bin sowieso voll krank.
Gekotzt habe ich auch das erste Mal diesen Monat. Scheiße war's.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Gewicht steht und steht und steht. Sie macht mich wütend wie jeden Tag.

Die Zerbrechliche zerbricht mich auch.

Nichts nennenswertes, mir fällt nichts ein. Ich fühle mich leer. Leer und tot. Seit 2 1/2 Monaten kein SVV mehr. My scars are fading. It hurts.

Doch ich weiß was, meine Psychologin will dass ich mal wieder Fortschritte mache, ich soll nach den Ferien ab und zu alleine zur Schule oder heim laufen. Ich kann das nicht. Ich kann auch nicht mit anderen laufen. Aber meiner Mami wirds zu viel mich immer zu fahren. Ich hab doch so Angst. Gestern Abend hatte ich deswegen dann das totale Tief, ich weiß einfach nicht wie ich das verarbeiten soll.

Montag, 16. Dezember 2013

Ich bin wütend, weil ich gestern so gefressen habe. Ich bin so wütend. Ka. Heute Abend stehen 600g mehr auf der Waage als heute morgyen! Das kommt mir so viel vor. Und heute habe ich nicht abgenommen oder zugenommen. Ich will Ergebnisse sehen, ich muss welche sehen. Weil sie mich heute wieder so wütend gemacht hat, so unglaublich wütend.

Ich wusste nicht, dass ich hassen kann.
Wirklich nicht.

Die Zerbrechliche fehlt mir gerade sehr. Ich komme nicht damit klar, dass sie wieder Drogen nimmt. Ich will sie wieder. Meine süße Stimme der Gleichsamkeit. Manchmal fühlt es sich ohne sie leer an, aber man kann kein richtiges Gespräch mit ihr führen. Ich will sie wieder. Unbedingt. Hoffentlich nutzt sie ihre Chance.

Morgen ess ich
  • 2 Mandarinen (70)
  • Kokos-Reismilch (124)
  • Mandeljoghurt mit Himbeeren (150?)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Chinesisch, Pommes, Nudel.
Macht mich traurig, es war zu viel. Zu ungesund. Mein Freund meint es war normal gegessen. Ich platze. Ich will die Zahl auf der Waage nicht gleich wieder verlieren.
Ich muss es ihr doch zeigen, nach den Weihnachtsferien, da werde ich sie schocken. Und dann, ein Vierteljahr später werde ich endlich wieder dünner als sie sein.
Ich hasse dich. Du machst mich kaputt.
Wenn ich daran denke dass ich genau vor einem Jahr 44kg gewogen habe, und dass damals alles noch anders war. Dann muss ich weinen.

Ein Häppchen Glück

Ich habs ausnahmsweise mal geschafft! 60,5kg heute morgen, erreichen wollte ich 60,9kg. Ich bin ein bisschen stolz und glücklich. Das ist toll. Abnehmen macht mich wieder glücklich. Mein Freund hat mir verboten unter 57kg zu kommen. Mal schaun.
Das nächste Ziel ist eigentlich bis Freitag 60,0kg, aber ich glaub das kann ich noch ein wenig runtersetzen.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Der Plan

Jetzt habe ich auch noch von der Nutte geträumt, wie sie mich auslacht, weil sie "magersüchtig" ist und ich nur so ne aufgequellte Bulimikerin.

1. Ziel, Bis zu den Weihnachtsferien:

15.12. -> 60,9kg
20.12. -> 60,0kg

2. Ziel, Weihnachtsferien:

24.12. -> 59,5kg
28.12. -> 59,0kg
31.12. -> 58,9kg
03.12. -> 58,0kg
06.12. -> 57,5kg





Das ist der Plan und ich weiß ich kanns schaffen. Wegen ihr und ihm.

Montag, 9. Dezember 2013

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zuhause riecht nach Lebkuchen und Trauer. Nach einem Vater, der nie da ist und einer Mutter, die versucht den Stress zu bewältigen. Und nach ungeöffneten Adventskalendern. Aber vorallem nach Traurigkeit.

Ich will morgen nur flüssiges zu mir nehmen, weil ich einfach nicht abnehme, egal wie wenig ich esse. Ich denke das liegt daran dass ich so Magenprobleme habe und kaum aufs Klo kann und sich das ganze Wasser einlagert. Das macht mich wütend. Und traurig

Plan für Morgen:
  • 1 Mandelmilch-Kakao(108)
  • Tütensuppe, Tomate? (je nach dem 70-80)
  • 1 1/2l Tee
  • 1l Wasser

Das wird schon irgendwie, macht mich traurig.
 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Die Sucht

Ich glaube es gibt nichts was ich auf der Welt so sehr verachte wie die Bulimie. Nichts was ich so sehr vermisse wie die Magersucht. Nichts was ich so krank finde wie mich selbst.
Ich will wieder ich sein.
Zu viel verlangt? Wer weiß.
Das Wiegen ist und bleibt der Horror. Es betrübt mich diese Zahl sehen zu müssen. Alle diese Zahlen, die mein und wahrscheinlich dein Leben beherrschen.
Aber es wird anders. Ich arbeite daran der Bulimie den Rücken zu kehren. Ich weiß nur nicht wem oder was ich mich zuwende.

Plan für Morgen:

Morgens:
  • 2 Manderinen
  • 1l Tee
  • 1/2l Wasser 
Mittags:
  • Vielleicht ein Vollkornbrötchen mit Senf, Gemüse und veganem Aufschnitt
  •  1l Wasser
Abends:
  • Tasse Kakao aus Mandelmilch
Bewegung:
  • Spazieren gehen

Hier noch etwas fröhlicheres, etwas mehr Liebe.
http://www.youtube.com/watch?v=3846xlRJGKc
 

Montag, 2. Dezember 2013

Vielleicht kommt hier wieder was. Vielleicht ist relativ. Relativ gesehen bin ich traurig. Du fehlst.
Ich hör "mal wieder" auf zu essen.
Plan für Morgen:

Morgens:
-2 Mandarinen
Mittags:
-Vollkornbrötchen mit veganem Aufstrich und Gemüse
Abends:
-Nichts oder Gemüse/Obst

Sonntag, 6. Oktober 2013

Ich lebe noch. Oder zumindest so halb, so viel man die bloße Vor-Sich-Hin-Vegetation Leben nennen kann.
Dünn sein ist die Devise, zumindest wieder. Ich bin es so satt fett zu sein. Die 55kg sind das Ziel.
Der Plan? Obst und Gemüse und Kippen und Kaffee.


Morgen, 6.10.:

Morgens: 1 Apfel
Mittags: 2 Manderinen & einen Apfel
Abends: ?


Sonntag, 15. September 2013

Vielleicht weiß ich nun was ich mal machen werde wenn ich groß bin. Groß sein ist aber relativ, ich bin groß genug um zu lieben, Alkohol zu trinken, mir das Leben zu vermiesen, alt genug um zu sterben. Eigentlich. Egal. Ihr wisst schon, so richtig groß. So erwachsen.
Ich werde Sternenjägerin, sowas ähnliches mache ich jetzt schon. Ich jage die Dinge die ich niemals erreichen kann.

Samstag, 7. September 2013

 
Vom Tod betrunken, die Augen vor der Welt verschlossen. So liebe doch mein Lachen!
Taumelnde Gestalen um uns herum und werden in den Strudel gerissen. Den Strom aus Farben, Lichtern und ungausgesprochenen Lügen.
Sie saugen uns die Realität aus den Fingerspitzen.
Tanzen um uns herum um uns mit ihren Träumen zu betören.
Und dann fallen wir.
Und fallen.
Und fallen.
Ohne den erwartenden, ernüchternden Aufprall.
Denn was bedeutet Fallen ohne aufzuschlagen?
Gar nichts.
Ich war weg. Ich war mit ihm weg, 2 Wochen mit ihm. Es war gut, es war anders und es war lebendig. Ich war lebendig. Hab gelacht, geschrien, geweint.
Es hatte ein dramatisches Ende, nichts mit uns, nicht direkt. Aber egal. Er ist es. Er ist die Liebe meines Lebens, ich weiß es. Es ist anders.

Ich bin wieder traurig. Tief und unendlich. Zu Tode betrübt. Beinahe sowieso schon tot. Morgen beginnen 30 Tage Vegan, werde es vielleicht dokumentieren, vielleicht auch nicht. Vielleicht überlebe ich die Nacht nicht. Vielleicht schon.
Entscheidungen sind schwer und kompliziert.
Liebe Kinder, ich empfehle euch die Finger vom Leben zu lassen. Das tut euch nicht gut.

Dienstag, 20. August 2013

Ich puste den Rauch in die Luft. Lachen zerschneidet den Sauerstoff um uns herum. Reden, weinen, noch mehr lachen. Heute ist alles egal.
Ich liebe dich.

Montag, 19. August 2013

Ich denke zu oft an dich. Und an andere, allgemein ich denke zu viel an die Dinge die vorbei sind. Ich schaue mir zu viele alte Bilder an. Ich lese zu viele alte Chatverläufe. Ich lasse all die Sachen die an dich erinnern stehen. Ich tue gar nichts um dich zu vergessen. Weil ich weiß, dass ich dich ohnehin nicht vergessen kann. Du bist ein Teil meines Lebens gewesen. Ein sehr wichtiger sogar. Das alles hört sich furchtbar falsch an, als wärst du meine Liebe gewesen. Aber das ist nicht wahr, du bist nur der beste Mensch der Welt gewesen, bevor du dich verändert hast. Davor war einfach noch alles besser. Doch was ist wenn nur ich mich verändert habe, und du dich gar nicht?
Ich habe Angst vor dem was kommt.
Seit du weg bist bin ich zu viel alleine.
Ich will dich wieder.

Sonntag, 18. August 2013

Jede ist dünner. Jede ist schöner.
Das ist und bleibt.
Ich werde diesmal wirklich weniger.
Bis ich verschwinde.

Samstag, 17. August 2013


Fühle mich ausgelaugt, als hättet ihr mich mit euren Worten ausgesaugt. Trotz und Trauer, voller Emotionen, doch sehe so leer aus. Niemand sieht was ich zu verbergen habe. In endloser, stetiger Einsamkeit. Ununterbrochen unter dem Nachthimmel sausend. Dort bin ich zuhause, dort wo niemand zuhause ist. Da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen,  wo die Autos nur noch als verschwommene Lichter zu erkennen sind und dort wo es nur die durchtriebensten Gestalten hin verirrt.
Seit du weg bist fühlt sich alles nicht mehr so wie früher an. Ich bin anders. Du bist anders. Ich hasse dich. Ich liebe dich. Dinge haben sich verändert und wir haben nur zugesehen. Ich habe zugesehen wie du mehr und mehr und immer mehr zum Ellenbogen-Menschen wurdest. Du in deiner Ellenbogen-Gesellschaft. Unter Ellenbogen-Menschen, mit Ellenbogen-Verhalten. So werde ich dich ab heute nur noch nennen. Du bist nur noch der Ellenbogen-Mensch, nicht mehr mein süßes Bäckchen.
Weißt du noch die durchzechten Nächte, die zertanzten Schuhe, die leeren Flaschen? Die gemeinsamen Alben, die geplanten Konzerte, die geschriebenen Geständnisse?
Weißt du das alles noch? Ich weiß es noch ganz genau.
Und weißt du noch, als die Zeit kam wo sich alles verändert hat? Wo er kam, die große Liebe meinerseits? Wo du meintest, dass ich anders bin? Wo du mitgelacht hast als sie über mich gelacht haben und ich mich nicht wehren konnte? Wo die ersten spöttischen Kommentare auf meine Krankheit bezogen kamen?
Ich weiß das alles noch. Und es geht nicht aus meinem Schädel, in dem vertrocknete Blumen wachsen.
Ich werde es niemals vergessen.
Auf Wiedersehen Ellenbogen-Mensch.
Und danke für nichts und alles.
Ich will mich lebendig fühlen. Ich will wieder leben. Ich lachen, weinen, schreien, tanzen, mich frei springen, übertreiben. Ich will leben.
Ist das zu viel verlangt`?

Donnerstag, 1. August 2013

Alles fuckt so ab.. So schrecklich fuckt es mich ab.
Die Zahl auf der Waage so hoch, obwohl ich kaum etwas gegessen habe.
Was dieser Mensch mir an den Kopf geworfen hat, "Du machst mir Angst" "Komisch" "Seltsam" "Freak".
Er hat gelacht, nichts dagegen gesagt, & ich hab ihn angeschrien, zum ersten mal herausgeschrien was mich denn stört. Und dann habe ich weiter getrunken und getrunken, immer mehr.
Und jetzt? Ich weiß es nicht. Am Samstag fahr ich weg.

Ich denke ich bringe mich bald um.

Montag, 29. Juli 2013

Die letzen Tage waren vom Essen her okay. Ich hab viel gelebt. Viel gefeiert. Viel gelacht. Viel geweint. Viel getrunken. Wenig geschlafen. Wenig gegessen. Wenig sinnvolles gemacht.
Alles in allem waren die letzen Tage echt gut. Und morgen geht es gleich weiter mit Feiern. Ich habe vor mir sowas von den Schädel weg zu saufen. Und zwar richtig. Am nächsten Tag treffe ich mich mit meinem Ex, er will mir etwas sagen. Ich hoffe so sehr dass es sich nicht auf mich bezieht.
Mein Freund ist im Urlaub und ich fühle mich leer. Es ist seltsam geworden alleine aufzuwachen und ich vermisse ihn so sehr. Es wurde mir das Herz herausgerissen.

Freitag, 26. Juli 2013

Donnerstag, 25. Juli 2013

Der Schmerz ist wieder da. Er ist überall und er nimmt Überhand. Er frisst mich auf. Füllt mich aus. Nimmt mir den Atem. Verschlingt meine Seele. Und tief in mir drin fühlt es sich richtig und gut an. Mein Leiden ist verdient. Noch nie war es so gut Schmerz zu empfinden. Ich werde ihn niemals loslassen können und wollen. Niemals in meinem ganzem Leben. Ohne ihn bin ich nichts. Der Schmerz ist alles was mich ausmacht. Alles was ich brauche.
Und niemals wird es jemand anderes verstehen. Er ist meins & deins. Unser Lebenselixier. Unsere Sucht. Meine Sucht. Meine Sucht nach der Traurigkeit.
Und ein Entzug wird niemals in Frage kommen

Homesick

Ich bin wieder daheim! Oh Gott das fühlt sich so unreal an.. Echt komisch.
Mein Gewicht liegt bei 60,7kg, das ist "ok". Ka... Fühl mich trotzdem einfach fett.

Meine Psychologin meinte beim Entlassgespräch: "Du bist ja jetzt gesund" Kann ich echt so gut lügen. Ich bin so dumm.. ich werde es so bereuen, am Ende werde ich wieder dort landen. Ich hasse mich dafür so sehr.
Der Abschied von K und J ist so schwer gefallen, die beiden(vorallem K) gehören zu den bestern Menschen der Welt. Ich hatte mich noch nie in meinem Leben so verstanden gefühlt. Er wird mir so schrecklich fehlen.
Und ich habe so Angst, so furchtbare Angst vor der Welt. Ich werde es nicht schaffen.

Sonntag, 21. Juli 2013

Morgen fängt meine letzte Woche in der Klinik an und ich bin so froh wieder raus zu sein dann. Zumindest fürs erste.
Ich hab von gestern auf heute 1,2kg abgenommen! Naja, ich hab auch kaum was gegessen, heute haben wir dann gegrillt und ich hab recht viel gefressen... aber das reicht dann auch für heute und dann ist es auch okay. Gestern war ich auf dem Straßenfest bei uns in der Stadt mit paar Freunden und meinem Freund, hier und da ist ein bisschen Alkohol geflossen, aber dafür hatte ich mich recht gut im Griff finde ich.
Seit gestern habe ich wieder extreme Suizidgedanken. Ich weiß nicht ob ich jemandem davon erzählen sollte, aber ich lass es vorerst lieber. Es ist einfach besser wenn ich das für mich behalte.
Morgen will ich das Frühstück auslassen oder einen Apfel essen. Dann eine kleine Portion vom Mittagessen und zum Abendessen wieder einen Apfel aber mit Naturjoghurt.
Ich hoffe Menschen da draußen lebt gerade besser als ich

XOXO, Vodka

Samstag, 20. Juli 2013

Here we go again!

Ich hatte schon mal einen Blog der sogar ziemlich bekannt war, aber ich brauche inzwischen einen totalen Neuanfang. Mit dem alten Blog waren zu viele Erinnerungen verknüpft.
Ich mache gerade eine stationonäre Behandlung, die mich kein bisschen weitergebracht hat und werde am Donnerstag entlassen. Sobald ich da draußen bin, habe ich vor wieder abzunehmen, weil ich durch die scheiß Medis so viel zugenommen habe. Ich weiß es hört sich krank an, aber ich werde alles tun um wieder magersüchtig zu werden...
Ein bisschen zu mir: Ich bin noch recht jung und dumm, aber nicht unbedingt unerfahren. Ich habe eine mittelgradige Depression, SVV, bin suizidgefährdet, früher Anorexie und jetzt ein a-typische Bulimie, eine dissoziative Störung, eine Panikstörung und möglicherweise eine Aufmerksamkeitsstörung und eine posttraumatische Belastungsstörung. Wenn ich mir das so angucke ist es echt krass, weil ich noch so jung bin und die Krankheiten alles sind was mich ausmacht.
Naja, ich möchte wieder 50kg wiegen, sowie vor meinem Antidepressiva und das ist im Moment 12,2kg entfernt. Ich bin gerade dabei einen Ernährungsplan zu schreiben, den ich hier auch posten werde.
Das reicht fürs erste. Ich werde bis Donnerstag versuchen so viel wie möglich abzunehmen

XOXO, Vodka