Dienstag, 20. August 2013

Ich puste den Rauch in die Luft. Lachen zerschneidet den Sauerstoff um uns herum. Reden, weinen, noch mehr lachen. Heute ist alles egal.
Ich liebe dich.

Montag, 19. August 2013

Ich denke zu oft an dich. Und an andere, allgemein ich denke zu viel an die Dinge die vorbei sind. Ich schaue mir zu viele alte Bilder an. Ich lese zu viele alte Chatverläufe. Ich lasse all die Sachen die an dich erinnern stehen. Ich tue gar nichts um dich zu vergessen. Weil ich weiß, dass ich dich ohnehin nicht vergessen kann. Du bist ein Teil meines Lebens gewesen. Ein sehr wichtiger sogar. Das alles hört sich furchtbar falsch an, als wärst du meine Liebe gewesen. Aber das ist nicht wahr, du bist nur der beste Mensch der Welt gewesen, bevor du dich verändert hast. Davor war einfach noch alles besser. Doch was ist wenn nur ich mich verändert habe, und du dich gar nicht?
Ich habe Angst vor dem was kommt.
Seit du weg bist bin ich zu viel alleine.
Ich will dich wieder.

Sonntag, 18. August 2013

Jede ist dünner. Jede ist schöner.
Das ist und bleibt.
Ich werde diesmal wirklich weniger.
Bis ich verschwinde.

Samstag, 17. August 2013


Fühle mich ausgelaugt, als hättet ihr mich mit euren Worten ausgesaugt. Trotz und Trauer, voller Emotionen, doch sehe so leer aus. Niemand sieht was ich zu verbergen habe. In endloser, stetiger Einsamkeit. Ununterbrochen unter dem Nachthimmel sausend. Dort bin ich zuhause, dort wo niemand zuhause ist. Da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen,  wo die Autos nur noch als verschwommene Lichter zu erkennen sind und dort wo es nur die durchtriebensten Gestalten hin verirrt.
Seit du weg bist fühlt sich alles nicht mehr so wie früher an. Ich bin anders. Du bist anders. Ich hasse dich. Ich liebe dich. Dinge haben sich verändert und wir haben nur zugesehen. Ich habe zugesehen wie du mehr und mehr und immer mehr zum Ellenbogen-Menschen wurdest. Du in deiner Ellenbogen-Gesellschaft. Unter Ellenbogen-Menschen, mit Ellenbogen-Verhalten. So werde ich dich ab heute nur noch nennen. Du bist nur noch der Ellenbogen-Mensch, nicht mehr mein süßes Bäckchen.
Weißt du noch die durchzechten Nächte, die zertanzten Schuhe, die leeren Flaschen? Die gemeinsamen Alben, die geplanten Konzerte, die geschriebenen Geständnisse?
Weißt du das alles noch? Ich weiß es noch ganz genau.
Und weißt du noch, als die Zeit kam wo sich alles verändert hat? Wo er kam, die große Liebe meinerseits? Wo du meintest, dass ich anders bin? Wo du mitgelacht hast als sie über mich gelacht haben und ich mich nicht wehren konnte? Wo die ersten spöttischen Kommentare auf meine Krankheit bezogen kamen?
Ich weiß das alles noch. Und es geht nicht aus meinem Schädel, in dem vertrocknete Blumen wachsen.
Ich werde es niemals vergessen.
Auf Wiedersehen Ellenbogen-Mensch.
Und danke für nichts und alles.
Ich will mich lebendig fühlen. Ich will wieder leben. Ich lachen, weinen, schreien, tanzen, mich frei springen, übertreiben. Ich will leben.
Ist das zu viel verlangt`?

Donnerstag, 1. August 2013

Alles fuckt so ab.. So schrecklich fuckt es mich ab.
Die Zahl auf der Waage so hoch, obwohl ich kaum etwas gegessen habe.
Was dieser Mensch mir an den Kopf geworfen hat, "Du machst mir Angst" "Komisch" "Seltsam" "Freak".
Er hat gelacht, nichts dagegen gesagt, & ich hab ihn angeschrien, zum ersten mal herausgeschrien was mich denn stört. Und dann habe ich weiter getrunken und getrunken, immer mehr.
Und jetzt? Ich weiß es nicht. Am Samstag fahr ich weg.

Ich denke ich bringe mich bald um.